Montag, 16. Februar 2015

Tbilisi Tag 2 und 3

Leider wird es immer ziemlich schnell Abend, da ging es sich dann einfach nicht mehr aus um noch was zu bloggen. Die komprimierte Version daher nun hier für die letzten 2 Tage:

Sonntag:

Das erste Ziel war die Sameba Cathedral mitten in Tbilisi. Da die Georgisch-Orthodoxe Kirche auch am Sonntag Feiertag hat, war die Kirche gut besucht. Hier geht's aber lockerer zu als bei uns. Die Messe dauert von 9 Uhr Vormittags bis 4 Uhr Nachmittags. Die Leute kommen und gehen wann Sie wollen, und in der Kirche wird auch mal miteinander geplaudert.

Weiter in die Altstadt, wo wir uns die Schwefelbäder angesehen haben und dann per Seilbahn zur "Mother Georgia", welche am Hügel der Narikala Festung steht. Von der Festung selbst sind nur mehr Ruinen da, die jedoch am Abend schön beleuchtet sind.






Hier sitzen nur die älteren Leute. Alle anderen stehen oder gehen einfach in der Kirche rum.







Die Schwefelbäder gibt es öffentlich oder auch in Privaträume, die man sich stundenweise mieten kann und sich die Leute ordentlich ansaufen.




Blick auf die Schwefelbäder. Unter den Kuppen befinden sich diese.


Rauf mit einer Gondel wie bei uns. Aber nur mit 6 Gondeln am Seil :)



Besteigen des Narikala Fortress



Der Freedom Square. In der Mitte die St. George Statue.







Montag:

Im Norden von Tifilis befindet sich Mtskheta, Es gibt hier 2 Dinge zu besuchen, die Jvari Kirche und Svetitskhoveli Kathedrale. Leider ist hier alles auf extrem-Tourismus zugeschnitten. Riesen-Busparkplätze, neu gebaute Häuser und Enge Gassen mit haufenweise Touri-Kram.
Dann zurück in die Stadt auf den Mtatsminda Park. Von dort auf einen einheimischen Einkaufsmarkt, noch etwas in der Stadt rum und vorbei war der Tag.




Der Lift ein einem einheimischen Wohnblock. Um damit zu Fahren muss man 20 Tetri in eine Münzbox einwerfen (ca. 9 cent) Mit dem Geld wird er gewartet. Wenn man das so nennen kann. Wir trauten uns zu Fahren :)


Mtskheta wurde in den letzten Jahren fast komplett renoviert. Zumindest da, wo sich Touristen rumtreiben.




Vorbereitung auf den Touri Ansturm?



Oben bei der Jvari Kirche am Berg schaut es wieder wie gewohnt aus.


Das sollte öfter wo stehen!


Ein Wunschbaum. Frauen hängen Bändchen auf und wünschen sich alles mögliche dafür.



Eingang Mtatsminda. Ein Vergnügungspark mit Achterbahn und Riesenrad. leider halt nur im Winter-Notbetrieb. Im Hintergrund sieht man den Fernsehturm, auf den man aber leider nicht rauf kann.


Und wieder mal ein Panorama.


Ein privater Garten incl. Kaffeehäuschen.


Auf den allgegenwärtigen Märkten gibt es alles zu kaufen.


Und klar - Hühnerfüßchen incl. Huhn


Hier waren wir bei einer kleinen Bäckerei und durften in die Meisterräume blicken. Man sieht fast immer jemanden mit dem Brot umherlaufen und es wird auch zu fast allen Speisen serviert. Es nennt sich Puri und wird in einem tiefen Steinofen (Tone; sprich: "Tonai") ca. 10 Minuten gebacken. Es klebt einfach am Rand, wird dann per Enterhaken geerntet und schmeckt heiß noch besser als kalt. Bekommt man für 70 Tetri; auch bei Carrefour.


Bäcker bei der Arbeit.

3 Kommentare:

  1. hallo Ihr Zwei - wieder einmal super Infos und tolle Bilder!!! Schön wenn man eure Reise so miterleben kann!! vielen Dank!!! ich wünsche euch für heute wieder einen interessanten Tag - LG Traudi

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  2. servus Ihr zwei.
    das ist ja eine richtige Kultur Reise, was ihr da alles so seht, nur Schnee gibt es da anscheinend keinen! PS. Gibt es da zu Hause bald ein Bratl????

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  3. Super Fotos! Was sucht ihr denn in einem einheimischen Wohnblock ;) LG, Kati

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