Freitag, 10. Juni 2022

Von Wikinger und Trolle

Nun sind wir doch schon ein Stück weit gekommen in den letzten Tagen. Aktuell befinden wir uns in Kinsarvik, irgendwo in den Bergen am Weg nach Bergen.

Trolle, Wikinger (oder Elche) sind uns zwar noch keine (echten) begegnet, aber zumindest von den Wikingern gibt es immer wieder Überbleibsel. Zum Beispiel hier in Kinsvarik gibt es eine Kirche von 1160 (okay, ist etwas nach der Wikingerzeit)

Unsere bisherige Route:



Die Überfahrt von Dänemark nach Norwegen.

Alles Bereit!

Platz haben wir. Busse, Camper, Lastwagen unten, die Autos oben. Sogar ein Fahrradfahrer war mit dabei

Mit (gemessenen) 67km/h zieht die Fähre ziemlich an. In knapp 2h erreicht man Norwegen.

Und der erste Ölbohrtum lässt nicht lange auf sich warten. Schätze aber, der war hier nur zur Wartung.

Die Nacht blieben wir auf einem Platz bei Flekkefjord. Tags darauf haben wir diese noch bei der Durchreise kurz besucht. Eine ganz nette Stadt.



Dort tummeln sich auf Quallen im Meer


Relativ unspektakulär gehts in den Ryfylketunnel. Ist aber der längste Unterwasser(auto)tunnel der Welt, sowie auch der tiefste Tunnel der Welt (290m unterm Meeresspiegel). Der geht relativ steil runter, man spürt sogar, dass einem die Ohren verschlagen.

Ankunft am Campingplatz bei Jørpeland, am nächsten Tag geht's auf den Preikestolen. Das ist ein quader förmiger Felsen, der über Lysefjord ragt. Eines der Wahrzeichen von Norwegen und bietet einem eine sagenhafte Aussicht.

Der Weg ist eigentlich gar nicht so schwierig, ca. 4km lang und dauert pro Richtung 2h. 200.000 Leute pro Jahr pilgern da rauf. Auf den Stufen kam ich mir vor wie in Angkor Wat.

Tja das Wetter war lustig. Aber eine sehr coole Stimmung. Auf einem Blick spielt die Sicht einen Streich und man denkt, da gehts runter!

Claudia und Marlene. Nicht zu weit links bitte! 
Tja und wie man sieht, Aussicht hatten wir. Zwar nicht sagenhaft, aber doch mal was anderes als Postkartenwetter ;)

Direkt am Felsen. Man ist dort oben nicht allein. Manche schlagen sogar über Nacht ihr Zelt hier auf.


Ja wo ist der Fjord?



Bergsteigen macht müde.

Am Weg trifft man Flora und Fauna.

Die Steinwege sind wirklich sehr schön und professionell angelegt. Der Weg wurde vor ein paar Jahren neu gebaut, wohl auch extra von Sherpas aus Nepal, die eingeflogen sind.


Ein Stück sind wir noch gefahren zu unserem nächsten Campingplatz bei Suldalsosen.


Ein wirklich sehr schön angelegter Campingplatz, direkt an einem Fluss und mit Nadelbäumen als kleiner Wald.
Man fährt immer entweder an Seen, Flüsse oder Fjorde entlang.


Ja schau, auch Schnee hält sich hier bis Juni. Wir haben auch schon blaues Gletschereis von der Straße am Fjord entlang gesehen.

Der Schnee aber gehört zum "Røldal Skisenter". 6 Lifte zwischen 680 und 1300hm gibt es hier.


Weiterfahrt in Richtung Hardangerfjord. Bei Skare passiert man den Låtefossen.

Ankunft in Kinsarvik. Die bewachsenen Dächer sieht man sehr oft in Norwegen bzw in ganz Skandinavien. Das sollte wohl als Isolation dienen.

Die besagte Steinkirche in Kinsarvik aus dem Jahr 1150

Gute Nacht!

2 Kommentare:

  1. Übrigens das gute Nacht Bild habe ich wirklich erst gegen 22:00 aufgenommen. Man merkt, dass hier die Sonne erst viel später untergeht

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  2. Wunderschöne Landschaft, wünsche euch gute Reise - Anni

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